Wickford - Cambridge - Wisbech (Cambridgshire)
Ein neuer Morgen bricht an und für uns stand der Abbau und Aufbruch Richtung Norden auf dem Plan. Ein Teil nach dem Anderen fand seinen Platz wieder in den Koffern oder Taschen, die wir auf den Motorrädern als Stauraum verwendet hatten. Doch dies dauerte noch recht lange, da es noch nicht oft geübt worden war und das am Vortag gekaufte Essen noch zusätzlich verstaut werden musste. Mit Drücken und noch mehr Drücken war dann aber alles untergebracht.
Weit kamen wir dann aber immer noch nicht, denn die Munzees wollten wir auch noch vollenden. Zuvor kamen wir spontan mit unseren liebevollen Nachbarn ins Gespräch. So wurde über dies und das geplaudert und schnell war auch schon wieder eine weitere Stunde vorbei. Nach noch einer Stunde waren die Munzees erfolgreich abgeschlossen und so ging es nun zurück zu den Zweirädern. Inzwischen waren auch schon einige Lücken auf dem Zeltgelände entstanden, die aber nicht notwendig waren, um unbeschadet den Campingplatz zu verlassen. So fuhren wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge schön hintereinander und vorsichtig über das Gras und den Schotter dem Ausgang des Eventgeländes entgegen. Mit im Gepäck hatten wir viele und sehr herzliche Gratulationen zu unserer Hochzeit und Wünsche für eine sichere Weiterfahrt und für einen traumhaft schönen Urlaub!
Auf unserer heutigen Route kamen wir auch zwangsläufig an Cambridge vorbei. Daher machten wir in dieser alten Universitätsstadt einen eher kürzeren Aufenthalt und mischten uns unter die vielen Touristen. Bei der Suche nach einer Touristeninformation wurden wir auf eine Traube von Menschen aufmerksam. Neugierig näherten wir uns dem dort gebotenen Schauspiel. Es war eine mechanische "Heuschrecke" auf einem goldenen Zahnrad. Fasziniert versuchte Ingo es zu filmen und ich machte Fotos. Allerdings war es wegen der Spiegelung der Scheibe eher schwierig. Nachdem wir von uns ein Foto haben machen lassen, gingen wir weiter auf die Suche nach der Touristeninformation. Diese fanden wir allerdings geschlossen vor.
Daher machten wir uns auf, wenigstens einen Geocache in Cambridge zu finden. ^^ Da hatten wir nach einer kurzen Verwirrung bezüglich der Koordinaten mehr Glück. Diese Location war auch anderweitig recht beliebt, denn hier übten ein paar Jugendliche Parcour. Dennoch konnten wir uns so weit tarnen, dass wir nicht wie ein bunter Hund auffielen. ;)
Somit war das eine Hobby für heute abgehakt und das Hobby mit dem diese Fahrt erst möglich ist, wurde wieder aufgenommen. So näherten wir uns Meile für Meile, zwischendurch nur Schritt um Schritt dem heutigen Tagesziel aus dem Navi. Direkt vor der Rezeption erfuhren wir schon, dass wir nicht weiter fahren mussten, sondern hier unser Zelt aufschlagen konnten.
Nachdem alles geregelt war und die beiden Bikes auf dem uns zugewiesenen Zeltplatz standen, fingen wir mit dem Aufbau und der Innenausstattung an. Da hörten wir weitere Motorengeräusche eines Motorrades, das langsam in unsere Nähe kam. Später stellte sich heraus, dass es ein Holländer auf nur zwei Rädern und mit Zelt ist. Gleich kamen wir ins Gespräch und erfuhren, dass er auf dem Weg nach Dublin ist. Um weiter mit ihm plaudern zu können, baten wir ihn, doch bei uns mit auf das Abteil des Zeltplatzes zu kommen. Diesem Wunsch kam er sehr gerne nach. So wurde es noch ein recht gemütlicher Abend in deutsch/englischer Sprache und unser übergroßer Vorrat an Pflaumen wurde zum Glück für unser Packvolumen stark dezimiert.
GEOCACHE:
GC4Y8MD Go fish!
Sonntag, 2. August 2015
Samstag, 1. August 2015
Herzlich Willkommen!
UK Mega Essex 2015 - The 8th Annual UK Mega
Wo man gerne ist und sich herzlich willkommen fühlt, bleibt man sehr gerne noch einen weiteren Tag. So war für uns nur noch das Organisatorische zu regeln, was dank der vielen netten Helferlein auch kein Problem darstellte. Denn wir hatten ja eigentlich nur für eine Nacht den Zeltplatz gebucht und wollten heute ja im Lauf des Tages schon wieder weiterfahren. So mussten wir zwar noch ein wenig warten, bis es sicher war, dass wir eine weitere Nacht bleiben durften und wir auch die Campinggebühr entrichten konnten, doch die Wartezeit verkürzten wir uns mit den Labcaches für dieses Mega.
Auf anderen Mega-Events hatten wir schon ein paar mal mit Labcaches Tuchfühlung aufgenommen, doch hier war alles ganz anders. Nicht einfach nur eine Dose mit einem Codezettel darin oder wenigstens ein kleines Rätsel, um auf den Code zu kommen. Nein, hier wurde auf spielerische Art und Weise einem etwas abverlangt. So z.B. musste die richtige Ente geangelt oder auf dem Fahrrad gestrampelt werden, um den Code angezeigt zu bekommen oder aus einem vollen Schlüsselbund nicht nur den richtigen Schlüssel finden, sondern auch noch das richtige Türchen öffnen. Somit hatten wir also einfach mehr Spaß beim Erlangen der Codes für die Labcaches.
Aber nicht nur die Labcaches begeisterten uns sehr, sondern auch die "normalen" Caches, die extra für das Mega gelegt worden sind. Sei es mit originell gemachten Verstecken oder Öffnungsmechanismen oder mit einer toll angelegten Runde durch die noch voll im Korn stehenden Felder rund herum um das Eventgelände.
Auf dem Eventgelände fielen uns auch die vielen Hunde, vor allem die Labbis ;) und eine kleine Katze auf. Auch an diese treuen Begleiter der Cacher hatten die Organisatoren gedacht. Denn es hatte nicht nur jedes "Zeltgelände" seinen eigenen Trackingcode bekommen, sondern jeder Hund hat eine Hundemarke mit einem eigenen Trackingcode bekommen. Elly konnte auch eines für Kayla ergattern! Die beigelegten Hundekekse haben wir allerdings schon verfüttert, in Gedanken bei unserer kleinen Maus!
Natürlich war man bei einem so gut besuchten Event nicht immer allein an der Dose. Allerdings hatte man nie das Gefühl in einer Sardinenbüchse zu sein. Alles war auf dem weitläufigen Gelände gut verteilt worden. Das ungute Gefühl, wie wir es beim GIGA in München hatten, kam hier nie auf. So traf man einen Cacher aus Südafrika, der mit einem Deutschen unterwegs war, der uns sogar in Xanten gesehen hatte. Oder man traf eine nette Cacherin aus Australien, die einem gerne eine ihrer kleinen Coins schenkte. Einer Gruppe Niederländern konnten wir helfen und ihnen die Caches zu einer anderen Runde von unserem GPS auf ihr GPS senden.
Danach ging es einem weiteren guten Hinweis der Helfer nach. Wir überquerten das Gelände mit Blick auf einen Zaun. Dort befand sich ein Tor, welches mit einem Zahlenschloss verriegelt war. Im Willkommenspaket für die Camper befanden sich auch ein paar Codes und so auch die Zahl für dieses Schloss. Damit gelangte man auf kurzem Wege zu einem Farm Shop. Hier konnten wir uns günstig mit Brot, Obst und anderen Köstlichkeiten eindecken, um so nicht nur Instantfood in sich rein zu stopfen.
Eingedeckt mit genügend Essen ging es auf eine der Tradirunden, die extra für das Mega gelegt wurden. Diese waren meist recht einfach zu finden, auch wenn wir nicht immer gleich die Dose in die Hand bekamen. Nur selten waren wir alleine an den Dosen. Auf den Zwischenstücken zur nächsten Dose machten wir mal eher langsam, um "Speedcacher" oder große Gruppen durch zu lassen. Somit konnten wir das Versteck selbst entdecken und uns beim Loggen Zeit lassen. Daher blieb uns auch mal Zeit, uns anderweitig mal umzuschauen und so entdeckten wir auch noch einen Munzee hier und da.
Am Ende der Runde angelangt, ging es erst einmal wieder zum Zelt. Auf dem Weg konnten wir unsere zweite Nacht begleichen und das Passwort für eines der WLANs ergattern. Dies brachte uns dazu, mal noch bei den Händlerständen vorbei zuschauen. Denn dort gab es ja auch WLAN, um mal zu schauen, wo hier noch weitere Munzees liegen. Bei unserem ersten Besuch bei den Händlern hatten wir leider noch kein Passwort für dieses WLAN, daher hatten wir uns nur die Stände angeschaut. Die Anzahl der Stände war zwar eher klein und überschaubar, aber es gab interessante Dinge, so dass wir uns stark zurückhalten mussten, um nicht zu viel zu kaufen. Die Zeit verging und es war schon schnell etwas später, so dass die Stände schon geschlossen waren und nur noch ein einziges WLAN verfügbar. Glücklicherweise war dieses komplett offen oder vielleicht doch nicht glücklicherweise? Mit diesem WLAN konnten wir voll Überraschung erkennen, dass hier ganz viele Munzees zu finden waren. Die meisten davon waren Virtuals und somit auch ohne Code machbar. Dies beschäftigte uns so lange, dass es schon fast am dunkel werden war.
Der Hunger machte sich bemerkbar und so wurden die restlichen Munzees auf den nächsten Morgen verschoben und leider mussten wir dann auch die zweite Tradirunde ungefunden lassen. Immerhin lockten uns die gekauften Ravioli aus der Dose aus dem Farm Shop und auch die Meatballs (Fleischbällchen). Die Meatballs hatten einen Schnellverschluss, doch die Ravioli mussten noch auf die altmodische Art befreit werden. Ein Öffner sollte ja vorhanden sein, doch dessen richtiger Gebrauch wurde Ingo erst nach einigen Überlegungen und Versuchen klar. Schließlich waren die Dosen offen und kurz später die Ravioli auch schon warm. Eine wohltuende Mahlzeit bevor es mit all den wunderbaren Eindrücken des Tages zu Bett gehen sollte.
Gute Nacht allerseits! ;)
GEOCACHES:
GC53P8F UK Mega Essex 2015 - The 8th Annual UK Mega
GC5XQ08 UKME2015: Grand Mega Bug Hotel
GC5Y2VG UKME2015: A Damp Welcome
GC5X15Q UKME2015: 911 Emergency
GC5VVBE UKME2015: Mega Amble 1
GC5VVBZ UKME2015: Mega Amble 2
GC5VVC5 UKME2015: Mega Amble 3
GC5VVCA UKME2015: Mega Amble 4
GC5VVCH UKME2015: Mega Amble 5
GC5VVCQ UKME2015: Mega Amble 6
GC5VVCY UKME2015: Mega Amble 7
GC5VVD7 UKME2015: Mega Amble 8
GC5VVDJ UKME2015: Mega Amble 9
GC5VVDM UKME2015: Mega Amble 10
GC5VVDV UKME2015: Mega Amble 11
GC5VVE1 UKME2015: Mega Amble 12
und dazwischen viele sehr lustige LABCaches!
| Kontaktaufnahme ^^ |
Auf anderen Mega-Events hatten wir schon ein paar mal mit Labcaches Tuchfühlung aufgenommen, doch hier war alles ganz anders. Nicht einfach nur eine Dose mit einem Codezettel darin oder wenigstens ein kleines Rätsel, um auf den Code zu kommen. Nein, hier wurde auf spielerische Art und Weise einem etwas abverlangt. So z.B. musste die richtige Ente geangelt oder auf dem Fahrrad gestrampelt werden, um den Code angezeigt zu bekommen oder aus einem vollen Schlüsselbund nicht nur den richtigen Schlüssel finden, sondern auch noch das richtige Türchen öffnen. Somit hatten wir also einfach mehr Spaß beim Erlangen der Codes für die Labcaches.
Aber nicht nur die Labcaches begeisterten uns sehr, sondern auch die "normalen" Caches, die extra für das Mega gelegt worden sind. Sei es mit originell gemachten Verstecken oder Öffnungsmechanismen oder mit einer toll angelegten Runde durch die noch voll im Korn stehenden Felder rund herum um das Eventgelände.
Auf dem Eventgelände fielen uns auch die vielen Hunde, vor allem die Labbis ;) und eine kleine Katze auf. Auch an diese treuen Begleiter der Cacher hatten die Organisatoren gedacht. Denn es hatte nicht nur jedes "Zeltgelände" seinen eigenen Trackingcode bekommen, sondern jeder Hund hat eine Hundemarke mit einem eigenen Trackingcode bekommen. Elly konnte auch eines für Kayla ergattern! Die beigelegten Hundekekse haben wir allerdings schon verfüttert, in Gedanken bei unserer kleinen Maus!
Natürlich war man bei einem so gut besuchten Event nicht immer allein an der Dose. Allerdings hatte man nie das Gefühl in einer Sardinenbüchse zu sein. Alles war auf dem weitläufigen Gelände gut verteilt worden. Das ungute Gefühl, wie wir es beim GIGA in München hatten, kam hier nie auf. So traf man einen Cacher aus Südafrika, der mit einem Deutschen unterwegs war, der uns sogar in Xanten gesehen hatte. Oder man traf eine nette Cacherin aus Australien, die einem gerne eine ihrer kleinen Coins schenkte. Einer Gruppe Niederländern konnten wir helfen und ihnen die Caches zu einer anderen Runde von unserem GPS auf ihr GPS senden.
Danach ging es einem weiteren guten Hinweis der Helfer nach. Wir überquerten das Gelände mit Blick auf einen Zaun. Dort befand sich ein Tor, welches mit einem Zahlenschloss verriegelt war. Im Willkommenspaket für die Camper befanden sich auch ein paar Codes und so auch die Zahl für dieses Schloss. Damit gelangte man auf kurzem Wege zu einem Farm Shop. Hier konnten wir uns günstig mit Brot, Obst und anderen Köstlichkeiten eindecken, um so nicht nur Instantfood in sich rein zu stopfen.
Eingedeckt mit genügend Essen ging es auf eine der Tradirunden, die extra für das Mega gelegt wurden. Diese waren meist recht einfach zu finden, auch wenn wir nicht immer gleich die Dose in die Hand bekamen. Nur selten waren wir alleine an den Dosen. Auf den Zwischenstücken zur nächsten Dose machten wir mal eher langsam, um "Speedcacher" oder große Gruppen durch zu lassen. Somit konnten wir das Versteck selbst entdecken und uns beim Loggen Zeit lassen. Daher blieb uns auch mal Zeit, uns anderweitig mal umzuschauen und so entdeckten wir auch noch einen Munzee hier und da.
Am Ende der Runde angelangt, ging es erst einmal wieder zum Zelt. Auf dem Weg konnten wir unsere zweite Nacht begleichen und das Passwort für eines der WLANs ergattern. Dies brachte uns dazu, mal noch bei den Händlerständen vorbei zuschauen. Denn dort gab es ja auch WLAN, um mal zu schauen, wo hier noch weitere Munzees liegen. Bei unserem ersten Besuch bei den Händlern hatten wir leider noch kein Passwort für dieses WLAN, daher hatten wir uns nur die Stände angeschaut. Die Anzahl der Stände war zwar eher klein und überschaubar, aber es gab interessante Dinge, so dass wir uns stark zurückhalten mussten, um nicht zu viel zu kaufen. Die Zeit verging und es war schon schnell etwas später, so dass die Stände schon geschlossen waren und nur noch ein einziges WLAN verfügbar. Glücklicherweise war dieses komplett offen oder vielleicht doch nicht glücklicherweise? Mit diesem WLAN konnten wir voll Überraschung erkennen, dass hier ganz viele Munzees zu finden waren. Die meisten davon waren Virtuals und somit auch ohne Code machbar. Dies beschäftigte uns so lange, dass es schon fast am dunkel werden war.
Der Hunger machte sich bemerkbar und so wurden die restlichen Munzees auf den nächsten Morgen verschoben und leider mussten wir dann auch die zweite Tradirunde ungefunden lassen. Immerhin lockten uns die gekauften Ravioli aus der Dose aus dem Farm Shop und auch die Meatballs (Fleischbällchen). Die Meatballs hatten einen Schnellverschluss, doch die Ravioli mussten noch auf die altmodische Art befreit werden. Ein Öffner sollte ja vorhanden sein, doch dessen richtiger Gebrauch wurde Ingo erst nach einigen Überlegungen und Versuchen klar. Schließlich waren die Dosen offen und kurz später die Ravioli auch schon warm. Eine wohltuende Mahlzeit bevor es mit all den wunderbaren Eindrücken des Tages zu Bett gehen sollte.
Gute Nacht allerseits! ;)
GEOCACHES:
GC53P8F UK Mega Essex 2015 - The 8th Annual UK Mega
GC5XQ08 UKME2015: Grand Mega Bug Hotel
GC5Y2VG UKME2015: A Damp Welcome
GC5X15Q UKME2015: 911 Emergency
GC5VVBE UKME2015: Mega Amble 1
GC5VVBZ UKME2015: Mega Amble 2
GC5VVC5 UKME2015: Mega Amble 3
GC5VVCA UKME2015: Mega Amble 4
GC5VVCH UKME2015: Mega Amble 5
GC5VVCQ UKME2015: Mega Amble 6
GC5VVCY UKME2015: Mega Amble 7
GC5VVD7 UKME2015: Mega Amble 8
GC5VVDJ UKME2015: Mega Amble 9
GC5VVDM UKME2015: Mega Amble 10
GC5VVDV UKME2015: Mega Amble 11
GC5VVE1 UKME2015: Mega Amble 12
und dazwischen viele sehr lustige LABCaches!
Freitag, 31. Juli 2015
Wir befahren englischen Boden
Harwich - Ipswich - Wickford - runde 120km
Erstaunlicherweise verlief die Überfahrt mit der Fähre nach England sehr ruhig. Die Motoren hat man zwar in unserer Kabine schon gehört. Aber wir hatten ja, dank Daniels guter Beratung, unsere kleine Musikanlage dabei. Der Seegang war auch hin und wieder zu spüren, aber es war für mich noch in Ordnung. Außerdem bin ich recht schnell eingeschlafen. Zuvor schrieben wir aber noch fleißig für unseren Blog. Schließlich hatten wir an Bord freies WLAN. Allerdings waren wir nach dem Schreiben so müde, dass wir es nicht mehr bis Deck 9 runter geschafft haben, um das freie Netz auch zu nutzen. Wir beschlossen es am nächsten Morgen zu machen.
Um 05:30 Uhr Ortszeit wurden wir über Lautsprecher geweckt. In einer Stunde sollte das Entladen beginnen. Wir beeilten uns zwar, aber trotzdem schafften wir es nur einen Tag und ein paar Fotos hochzuladen, bevor wir zu den Motorrädern mussten.
Bei den Motorrädern angekommen, stellten wir mit Erschrecken fest, dass schon alle von Bord gefahren waren und nur noch wir da waren und uns nun wirklich beeilen mussten von Bord zukommen. Da blieb mir keine Chance, Ingo den Part des "Von-der-Fähre-fahren" wieder aufs Auge zu drücken ... nun musste ich selber fahren!
Irgendwie schaffte ich es ganz gut von der Fähre ohne die Maschine hin zu werfen. Auch die Auffahrt zur Passkontrolle meisterte ich, ohne das Motorrad abzuwürgen oder zu stürzen. Wir reihten uns in die Schlange vor der Kontrolle ein und so ging es immer Stück für Stück etwas weiter. Bis wir etwa 10 Meter vor der Kontrolle standen, da bekam Ingo sein Motorrad nicht mehr an - die Batterie streikte! So kamen die Grenzpolizisten zu uns und kontrollierten uns vor Ort und Ingo musste notgedrungen sein Bike durch die gesamte Kontrollstelle bis davor schieben. Dies war notwendig, da man sich nicht lange in der Kontrollstelle aufhalten darf und das Überbrücken zu lange dauern würde.
Auf der anderen Seite der Halle angelangt, durften wir verweilen und uns mit dem Überbrücken beschäftigen. Doch dann begann die Suche. Wo ist bei einer F700GS nur die Batterie??? Unterm Sitz wie bei der R1200GS? Nein, natürlich nicht. Sie sitzt unter der Frontabdeckung, die mit sechs Schrauben befestigt ist. Also erst einmal das Werkzeug auspacken und mit dem Richtigen die Schrauben lösen und mit dem Überbrückungskabel die Batterie von Ingos Bike wieder zum Laufen bringen. Danach musste natürlich alles wieder aufgeräumt werden - uff! Immerhin waren wir ja auf so einen Fall vorbereitet.
Nachdem alles verstaut war, fuhren wir zu einer nahe gelegenen Werkstatt und fragten nach einer Batterie. Da hätten sie keine, aber bis 12:00 Uhr könnte er eine besorgen. Zuvor hätte er aber noch schauen müssen, welcher Typ Batterie es ist, was aber bedeuten würde, den Motor abschalten zu müssen. Der Mechaniker gab uns aber noch den Tipp, dass es in Ipswich einen großen Motorradhändler geben würde, der mit Sicherheit eine neue Batterie haben würde.
Wir berieten uns kurz und dann fuhren wir erst einmal in die entgegengesetzte Richtung, wie eigentlich geplant nach Ipswich. Dort fragten wir uns erst einmal durch bis wir endlich den Motorradhändler gefunden hatten.
Etwa eine Stunde später und 70 bezahlten englischen Pfund hatte Ingo eine nigelnagelneue Batterie und wir konnten endlich wie geplant nach Wickford zum MEGA fahren.
Nach einer gefühlten Ewigkeit und 1 Millionen Kreisverkehren kamen wir endlich auf dem Eventgelände an und wurden dort so herzlich von einigen Organisatoren und den vielen Freiwilligen empfangen!
Wir wurden zu einem großzügig abgestecken Stück des Campingplatzes geführt und erlebten da die erste Überraschung - da standen unsere Namen auf einem Schild. Bei genauerer Betrachtung sahen wir die Glückwünsche zur Hochzeit. Außerdem ist unser Zelt nun trackbar! Jeder Zeltplatz hat eine eigene Trackingnummer bekommen! Wahnsinn, oder!?!
Nachdem wir unser Zelt aufgebaut hatten, hab ich erst einmal geschlafen. Die Fahrt hatte mich doch ganz schön angestrengt. Dabei finde ich das Links fahren nicht einmal das Anstrengendste. Es sind vielmehr die englischen Kreisverkehre, die oftmals mehrspurig sind und die Engländer oft einen "heißen" Fahrstil haben.
Ingo entspannte auf seine ganz eigene Weise! ^^ Zwei Stunden später machten wir uns mit einem Motorrad Richtung Stansted auf. Es tat so gut, mal wieder "nur" Beifahrer zu sein. In der Nähe des Flughafens Stansted liegt der Hatfield Forest, in dem wir eine tolle Tradirunde vorfinden sollten. Diesen Tipp hatten wir von Giraffen-Lisa und PiRad-ler bekommen. Vielen, vielen Dank dafür! Diese Tradis machen wirklich Spaß und auch der Wald ist sehr schön.
Zurück auf dem Campingplatz gingen wir noch zum UKME2015 - The Mega Flitch Trails Camping Event. Nach einer Runde über das Eventgelände und dem Besuch der feudalen "Dixies" - die haben da richtige Klosetts und Waschbecken drin ("Mobile Thrones" eben!) - ließen wir den Tag mit einem leckeren Instand-Essen ausklingen.
GEOCACHES:
GC3JWJE The Four Gates Crossing
GC52JT0 Run Around's Ramble - 1.
GC52JTB Run Around's Ramble - 2.
GC52JTM Run Around's Ramble - 3.
GC52JTX Run Around's Ramble - 4.
GC52JV7 Run Around's Ramble - 5.
GC52JVN Run Around's Ramble - 6.
GC52JWT Run Around's Ramble - 7.
GC52JXA Run Around's Ramble - 8.
GC5KRVZ UKME2015 - The Mega Flitch Trails Camping Event
Erstaunlicherweise verlief die Überfahrt mit der Fähre nach England sehr ruhig. Die Motoren hat man zwar in unserer Kabine schon gehört. Aber wir hatten ja, dank Daniels guter Beratung, unsere kleine Musikanlage dabei. Der Seegang war auch hin und wieder zu spüren, aber es war für mich noch in Ordnung. Außerdem bin ich recht schnell eingeschlafen. Zuvor schrieben wir aber noch fleißig für unseren Blog. Schließlich hatten wir an Bord freies WLAN. Allerdings waren wir nach dem Schreiben so müde, dass wir es nicht mehr bis Deck 9 runter geschafft haben, um das freie Netz auch zu nutzen. Wir beschlossen es am nächsten Morgen zu machen.
Um 05:30 Uhr Ortszeit wurden wir über Lautsprecher geweckt. In einer Stunde sollte das Entladen beginnen. Wir beeilten uns zwar, aber trotzdem schafften wir es nur einen Tag und ein paar Fotos hochzuladen, bevor wir zu den Motorrädern mussten.
Bei den Motorrädern angekommen, stellten wir mit Erschrecken fest, dass schon alle von Bord gefahren waren und nur noch wir da waren und uns nun wirklich beeilen mussten von Bord zukommen. Da blieb mir keine Chance, Ingo den Part des "Von-der-Fähre-fahren" wieder aufs Auge zu drücken ... nun musste ich selber fahren!
Irgendwie schaffte ich es ganz gut von der Fähre ohne die Maschine hin zu werfen. Auch die Auffahrt zur Passkontrolle meisterte ich, ohne das Motorrad abzuwürgen oder zu stürzen. Wir reihten uns in die Schlange vor der Kontrolle ein und so ging es immer Stück für Stück etwas weiter. Bis wir etwa 10 Meter vor der Kontrolle standen, da bekam Ingo sein Motorrad nicht mehr an - die Batterie streikte! So kamen die Grenzpolizisten zu uns und kontrollierten uns vor Ort und Ingo musste notgedrungen sein Bike durch die gesamte Kontrollstelle bis davor schieben. Dies war notwendig, da man sich nicht lange in der Kontrollstelle aufhalten darf und das Überbrücken zu lange dauern würde.
| Wo ist bloß die Batterie? Aha, da! |
Nachdem alles verstaut war, fuhren wir zu einer nahe gelegenen Werkstatt und fragten nach einer Batterie. Da hätten sie keine, aber bis 12:00 Uhr könnte er eine besorgen. Zuvor hätte er aber noch schauen müssen, welcher Typ Batterie es ist, was aber bedeuten würde, den Motor abschalten zu müssen. Der Mechaniker gab uns aber noch den Tipp, dass es in Ipswich einen großen Motorradhändler geben würde, der mit Sicherheit eine neue Batterie haben würde.
Wir berieten uns kurz und dann fuhren wir erst einmal in die entgegengesetzte Richtung, wie eigentlich geplant nach Ipswich. Dort fragten wir uns erst einmal durch bis wir endlich den Motorradhändler gefunden hatten.
| Suzuki hilft gerne weiter! |
Nach einer gefühlten Ewigkeit und 1 Millionen Kreisverkehren kamen wir endlich auf dem Eventgelände an und wurden dort so herzlich von einigen Organisatoren und den vielen Freiwilligen empfangen!
Wir wurden zu einem großzügig abgestecken Stück des Campingplatzes geführt und erlebten da die erste Überraschung - da standen unsere Namen auf einem Schild. Bei genauerer Betrachtung sahen wir die Glückwünsche zur Hochzeit. Außerdem ist unser Zelt nun trackbar! Jeder Zeltplatz hat eine eigene Trackingnummer bekommen! Wahnsinn, oder!?!
| (Der Trackingcode ist bisher noch nicht aktiviert! ^^ Die Idee ist jedenfalls toll!) |
Nachdem wir unser Zelt aufgebaut hatten, hab ich erst einmal geschlafen. Die Fahrt hatte mich doch ganz schön angestrengt. Dabei finde ich das Links fahren nicht einmal das Anstrengendste. Es sind vielmehr die englischen Kreisverkehre, die oftmals mehrspurig sind und die Engländer oft einen "heißen" Fahrstil haben.
Ingo entspannte auf seine ganz eigene Weise! ^^ Zwei Stunden später machten wir uns mit einem Motorrad Richtung Stansted auf. Es tat so gut, mal wieder "nur" Beifahrer zu sein. In der Nähe des Flughafens Stansted liegt der Hatfield Forest, in dem wir eine tolle Tradirunde vorfinden sollten. Diesen Tipp hatten wir von Giraffen-Lisa und PiRad-ler bekommen. Vielen, vielen Dank dafür! Diese Tradis machen wirklich Spaß und auch der Wald ist sehr schön.
Zurück auf dem Campingplatz gingen wir noch zum UKME2015 - The Mega Flitch Trails Camping Event. Nach einer Runde über das Eventgelände und dem Besuch der feudalen "Dixies" - die haben da richtige Klosetts und Waschbecken drin ("Mobile Thrones" eben!) - ließen wir den Tag mit einem leckeren Instand-Essen ausklingen.
GEOCACHES:
GC3JWJE The Four Gates Crossing
GC52JT0 Run Around's Ramble - 1.
GC52JTB Run Around's Ramble - 2.
GC52JTM Run Around's Ramble - 3.
GC52JTX Run Around's Ramble - 4.
GC52JV7 Run Around's Ramble - 5.
GC52JVN Run Around's Ramble - 6.
GC52JWT Run Around's Ramble - 7.
GC52JXA Run Around's Ramble - 8.
GC5KRVZ UKME2015 - The Mega Flitch Trails Camping Event
Donnerstag, 30. Juli 2015
Grenzübertritt
Effeld - Hoek van Holland - 211km
Eigentlich dachte ich, dass ich nach dem gestrigen anstrengenden Tag sehr lange schlafen werde. Aber Pustekuchen! Wie ein gut geöltes Uhrwerk war ich gegen 06:00 Uhr morgens wieder wach. Zum Glück konnte ich mich noch einmal umdrehen und etwas weiter dösen. Gegen halb acht standen wir dann auf und packten so langsam alles wieder zusammen, als wir Besuch von Julius bekamen. Der behinderte Junge war total fasziniert von unseren Motorradhandschuhen. Julius zog sich meine Handschuhe an und war dann erst einmal weg. Da das Zelt seiner Familie gleich nebenan war, packten wir daher erst einmal zu Ende weiter. Dabei wurden wir von einem anderen Kind mit Fragen gelöchert. Als wir dann alles gepackt und bezahlt hatten und zur Weiterfahrt bereit waren, bekam ich auch meine Handschuhe wieder. Wir ließen die Jungs noch auf den Motorrädern sitzen und machten mit ihnen Fotos. Dann endlich konnten wir weiterfahren.
Während gestern das Motto "Kilometer machen" war, war das heutige eher "Wir haben Zeit!".
Wir kamen gut voran und als wir dann unsere erste Pause machten, bildete sich, während wir frühstückten, direkt vor unseren Augen ein Stau. Wir verweilten noch ein wenig auf dem Rasthof, aber der Stau löste sich nicht auf. Daher fuhren wir dann doch irgendwann einmal weiter und hatten zum Glück nur ein kurzes Stück Stau vor uns. Das war auch gut für meine Nerven und meine Hand.
Leider gerieten wir später in die Ausläufer eines Unwetters, welches zum Glück an uns vorbei gezogen war, während wir uns auf einem Rastplatz die Beine vertraten, etwas aßen und tranken. Der Regen machte die Fahrt leider wieder etwas ungemütlicher.
Die Fahrt der letzten Kilometer mussten wir nach einer Rast doch gleich wieder unterbrochen, denn bei der Fahrt auf den Rastplatz hatten wir das Tanken vergessen. Also ging es bei der nächsten Raststätte schon wieder raus. Hier allerdings nur kurz zum Auffüllen des Tanks. Doch dann ging es wieder zügig weiter.
Als wir dann in Hoek van Holland ankamen, lachte die Sonne schon wieder vom Himmel. Da wir recht zeitig ankamen, mussten wir einige Zeit darauf warten, dass wir auf die Fähre auffahren dürfen. So nutzten wir die freie Zeit für ein Abendessen, einen kleinen Einkauf und um einen Geocache in Holland zu suchen.
Da aber immer noch Zeit blieb, setzten wir uns in die Sonne und es dauerte nicht lange und es kam ein holländischer Motorradfahrer zu uns und wir kamen ins Gespräch. So ließ sich die Wartezeit ganz gut überbrücken. Dann endlich war es soweit und wir fuhren als einer der letzten auf die Fähre auf. Das heißt, ich fuhr bis zur Fähre und Ingo fuhr seine Maschine als erste auf die Fähre und da ich mich nicht traute, kam er wieder raus und fuhr dann auch noch meine Maschine in den Bauch der riesengroßen Fähre. Als die Motorräder verzurrt waren, suchten wir unsere sehr komfortable Kabine auf und duschten erst einmal. Nachdem duschen übermannte uns der Schlaf trotz des "sanften" Wellengangs ...
GEOCACHE:
GC4REK2 'We zijn er bijna!'
| neuer Tag und Sonnenschein |
Während gestern das Motto "Kilometer machen" war, war das heutige eher "Wir haben Zeit!".
Wir kamen gut voran und als wir dann unsere erste Pause machten, bildete sich, während wir frühstückten, direkt vor unseren Augen ein Stau. Wir verweilten noch ein wenig auf dem Rasthof, aber der Stau löste sich nicht auf. Daher fuhren wir dann doch irgendwann einmal weiter und hatten zum Glück nur ein kurzes Stück Stau vor uns. Das war auch gut für meine Nerven und meine Hand.
Leider gerieten wir später in die Ausläufer eines Unwetters, welches zum Glück an uns vorbei gezogen war, während wir uns auf einem Rastplatz die Beine vertraten, etwas aßen und tranken. Der Regen machte die Fahrt leider wieder etwas ungemütlicher.
Die Fahrt der letzten Kilometer mussten wir nach einer Rast doch gleich wieder unterbrochen, denn bei der Fahrt auf den Rastplatz hatten wir das Tanken vergessen. Also ging es bei der nächsten Raststätte schon wieder raus. Hier allerdings nur kurz zum Auffüllen des Tanks. Doch dann ging es wieder zügig weiter.
Als wir dann in Hoek van Holland ankamen, lachte die Sonne schon wieder vom Himmel. Da wir recht zeitig ankamen, mussten wir einige Zeit darauf warten, dass wir auf die Fähre auffahren dürfen. So nutzten wir die freie Zeit für ein Abendessen, einen kleinen Einkauf und um einen Geocache in Holland zu suchen.
| Da geht's zur Fähre nach England |
| Unsere Motorräder und im Hintergrund die Fähre, die uns nach England bringt |
| Nach allen Kontrollen, kurz bevor es auf die Fähre geht |
GC4REK2 'We zijn er bijna!'
Mittwoch, 29. Juli 2015
Die Reise beginnt ...
Schöllbronn - Effeld - 397km
Eroberungen können nur stattfinden, wenn man sich aus dem eigenen Hause bewegt und so neue Gebiete erkundet und für sich einnimmt. Unsere Welteroberungstour hat somit begonnen, auch wenn wir erst nur bis zur Grenze unseres Landes gefahren sind.
Aber zuerst musste noch das letzte Gepäck gepackt werden. Als dann schließlich alles gepackt und verstaut war, konnte unsere Reise in die Flitterwochen beginnen. Leider dachte sich das deutsche Wetter uns schon mal auf schottische Verhältnisse einzustimmen und ließ es aus vollen Wolken auf uns herabregnen. Daher änderten wir unsere Route und fuhren nur bis Bruchsal auf der Landstraße. Dort wechselten wir dann auf die Autobahn. Da wurde zwar das Wetter nicht besser, aber wir kamen schneller voran.
Anderes Bundesland und schon lachte die hessische Sonne vom Himmel. Dank dieser warmen Sonnenstrahlen konnte unsere Motorradkleidung wieder trocknen.
Auf der Höhe von Köln gerieten wir dann leider in einen Stau. Diesen wollten wir nach ein paar Kilometern umfahren. Der kurze Abstecher auf die Landstraße brachte nur kurzweiliges Fahrvergnügen. Denn als wir wieder auf die Autobahn auffuhren, landeten wir gerade wieder im gleichen Stau. Aber irgendwann war der dann endlich zu Ende und wir konnten wieder an Fahrt aufnehmen.
120km bevor wir unser angepeiltes Ziel, einen Campingplatz an der holländischen Grenze, erreichten, machten wir auf einem Rastplatz Halt. Da bekam ich dann einen kleinen Nervenzusammenbruch. Das schlechte Wetter und der Stau hatte mich ganz schön angestrengt. Das Ende vom Lied war dann, dass wir beide heulend auf der Raststätte saßen.
Nach einer Weile hatte ich mich wieder beruhigt und wir nahmen die letzten Kilometer in Angriff. Zum Glück hatten wir gerade noch rechtzeitig beim Campingplatz angerufen und unsere späte Ankunft angekündigt. Erst nach 21:00 Uhr erreichten wir den Campingplatz in Effeld und wurden dort schon erwartet. So erhielten wir eine kurze Einweisung und die Karte für die Schranke. Mit den letzten Kräften half ich Ingo das Zelt aufzubauen und alles Wichtige vom Motorrad zu nehmen. Während Ingo noch etwas zum Essen für uns machte, war ich schon fast am Einschlafen.
GEOCACHE:
GC3T32E Odenwaldblick
Eroberungen können nur stattfinden, wenn man sich aus dem eigenen Hause bewegt und so neue Gebiete erkundet und für sich einnimmt. Unsere Welteroberungstour hat somit begonnen, auch wenn wir erst nur bis zur Grenze unseres Landes gefahren sind.
| Erste Vorbereitungen in der Garage wegen schlechtem Wetter |
| Zwei voll bepackte Maschinen, kurz vor der Abfahrt in die Flitterwochen ...! |
Anderes Bundesland und schon lachte die hessische Sonne vom Himmel. Dank dieser warmen Sonnenstrahlen konnte unsere Motorradkleidung wieder trocknen.
| kurze Rastpause in der Sonne |
120km bevor wir unser angepeiltes Ziel, einen Campingplatz an der holländischen Grenze, erreichten, machten wir auf einem Rastplatz Halt. Da bekam ich dann einen kleinen Nervenzusammenbruch. Das schlechte Wetter und der Stau hatte mich ganz schön angestrengt. Das Ende vom Lied war dann, dass wir beide heulend auf der Raststätte saßen.
Nach einer Weile hatte ich mich wieder beruhigt und wir nahmen die letzten Kilometer in Angriff. Zum Glück hatten wir gerade noch rechtzeitig beim Campingplatz angerufen und unsere späte Ankunft angekündigt. Erst nach 21:00 Uhr erreichten wir den Campingplatz in Effeld und wurden dort schon erwartet. So erhielten wir eine kurze Einweisung und die Karte für die Schranke. Mit den letzten Kräften half ich Ingo das Zelt aufzubauen und alles Wichtige vom Motorrad zu nehmen. Während Ingo noch etwas zum Essen für uns machte, war ich schon fast am Einschlafen.
| Das Zelt steht und wir können gleich schlafen gehen ... |
GEOCACHE:
GC3T32E Odenwaldblick
Dienstag, 28. Juli 2015
Kayla
Uns erreichte noch die Nachricht, dass Kayla ihr Feriendomizil in Beschlag genommen hat!
Zuerst wurde die Wiese einem Rasenrubbeltest unterzogen. ^^ Dieser hat wieder einmal den Kayla-Qualitätscheck bestanden. Anschließend wurde jeder Winkel in der Wohnung erschnüffelt und danach alle wichtigen und strategisch gut gelegenen Stand- und vor allem auch Liegeorte der Wohnung mit dem gekonnten "Labbi-hab-dich-lieb-Blick" in Beschlag genommen!
Mit ihrem Lieblingsspieli ist sie dann bei Sunny auf dem Sofa eingeschlafen und ich wette, dass sie spätestens morgen früh im Bett bei den Beiden liegt! ;)
Wir vermissen sie jetzt schon!
Zuerst wurde die Wiese einem Rasenrubbeltest unterzogen. ^^ Dieser hat wieder einmal den Kayla-Qualitätscheck bestanden. Anschließend wurde jeder Winkel in der Wohnung erschnüffelt und danach alle wichtigen und strategisch gut gelegenen Stand- und vor allem auch Liegeorte der Wohnung mit dem gekonnten "Labbi-hab-dich-lieb-Blick" in Beschlag genommen!
Mit ihrem Lieblingsspieli ist sie dann bei Sunny auf dem Sofa eingeschlafen und ich wette, dass sie spätestens morgen früh im Bett bei den Beiden liegt! ;)
Wir vermissen sie jetzt schon!
Schwerer Abschied von Kayla
Tja ... heute Abend war es dann soweit ... der gefürchtete Augenblick ... der schwere Abschied von Kayla!
Seit ich Kayla habe und dass sind nun schon sieben Jahre, war sie nie mehr als ein paar Tage in der Obhut anderer! Nun wird es für 3 1/2 Wochen sein ... schnief ...
Ich weiß, dass sie es bei Sunny und Michy mehr als gut haben wird und die beiden unsere Maus genauso gern haben, wie wir. Trotz dieser Gewissheit, fiel mir der Abschied von unserer Labbimaus doch recht schwer.
So lange die sensible Maus noch um uns herum sprang, habe ich mich ja zusammen genommen und nur mit den Tränen und dem Kloß im Hals gekämpft. Aber als sie dann im Auto saß und wir uns von unseren Freunden verabschiedet haben, waren dann die Tränen nicht mehr aufzuhalten ...
Wir sind unseren Freunden sooooo unendlich dankbar, dass sie sich bereit erklärt haben, sich für die Zeit unserer Reise, um Kayla zu kümmern!
Habt eine schöne gemeinsame Zeit zusammen!
Seit ich Kayla habe und dass sind nun schon sieben Jahre, war sie nie mehr als ein paar Tage in der Obhut anderer! Nun wird es für 3 1/2 Wochen sein ... schnief ...
Ich weiß, dass sie es bei Sunny und Michy mehr als gut haben wird und die beiden unsere Maus genauso gern haben, wie wir. Trotz dieser Gewissheit, fiel mir der Abschied von unserer Labbimaus doch recht schwer.
So lange die sensible Maus noch um uns herum sprang, habe ich mich ja zusammen genommen und nur mit den Tränen und dem Kloß im Hals gekämpft. Aber als sie dann im Auto saß und wir uns von unseren Freunden verabschiedet haben, waren dann die Tränen nicht mehr aufzuhalten ...
Wir sind unseren Freunden sooooo unendlich dankbar, dass sie sich bereit erklärt haben, sich für die Zeit unserer Reise, um Kayla zu kümmern!
Habt eine schöne gemeinsame Zeit zusammen!
Mittwoch, 22. Juli 2015
Ein langer Weg nach Schottland - Teil 3
Im Januar 2015 nutzen wir unseren gemeinsamen Weihnachtsurlaub, um
uns nach einer passenden Maschine umzusehen. Bei zwei Händlern fanden
wir ein passendes Modell, die Ingo dann auch Probe gefahren ist.
Nach einem Gespräch mit befreundeten Motorradfahrern und einigen schlaflosen Nächten fiel die Entscheidung für eines der beiden Motorräder, so dass wir Anfang Februar dann den Vertrag für den Kauf einer BMW F700GS unterschrieben! ;)
Während
der nächsten Monate wurde uns auch immer bewusster, dass wir unsere
Flitterwochen in Schottland verbringen wollten. Im Zuge dessen wurde für
Kayla eine Unterbringungsmöglichkeit gesucht, unsere Campingausrüstung
vervollständigt und fehlendes Material gekauft.
Bei unserem Polterabend, den wir als Geocaching-Event ausgerichtet hatten, entstand der Titel unseres Blogs. Denn Ingo's Trauzeuge hatte auf seinem "Log T-shirt" etwa in Bauchhöhe "Elly's und Ingo's Welteroberungstour" geschrieben und ein lustiges Bild dazu gemalt. ^^
Als dann dieser Blog entstand und wir dem "Kind" einen Namen geben mussten, fiel unsere Wahl auf diesen Satz!
Bei der Hochzeit konnten dann unsere Gäste die liebevoll gestaltete Schottlandkiste mit wohl gefüllten Brieflein füttern ...
An dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Danke schön für die herzlichen und zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten!
Nach einem Gespräch mit befreundeten Motorradfahrern und einigen schlaflosen Nächten fiel die Entscheidung für eines der beiden Motorräder, so dass wir Anfang Februar dann den Vertrag für den Kauf einer BMW F700GS unterschrieben! ;)
Während
der nächsten Monate wurde uns auch immer bewusster, dass wir unsere
Flitterwochen in Schottland verbringen wollten. Im Zuge dessen wurde für
Kayla eine Unterbringungsmöglichkeit gesucht, unsere Campingausrüstung
vervollständigt und fehlendes Material gekauft. Bei unserem Polterabend, den wir als Geocaching-Event ausgerichtet hatten, entstand der Titel unseres Blogs. Denn Ingo's Trauzeuge hatte auf seinem "Log T-shirt" etwa in Bauchhöhe "Elly's und Ingo's Welteroberungstour" geschrieben und ein lustiges Bild dazu gemalt. ^^
Als dann dieser Blog entstand und wir dem "Kind" einen Namen geben mussten, fiel unsere Wahl auf diesen Satz!
Am 15.05.2015
um 15:15 Uhr
haben wir zueinander
Ja,
gesagt!
Da wir im Sommer 2014 aus zwei voll ausgestatteten Haushalten einen gemacht hatten, wollten wir unsere Gäste nicht um den dritten und ebenso ungenutzten Eierkocher bitten. Daher schrieben wir unseren Gästen ...
Was schenkt man
nur, denkt Ihr nun prompt,
wir freuen uns, wenn Ihr einfach nur kommt.
wir freuen uns, wenn Ihr einfach nur kommt.
Möchtet Ihr doch
eine Freude machen,
nehmt ein
Brieflein klein
und legt uns einen
Taler rein.
So kann für Schottland die Reisekasse lachen.
Bei der Hochzeit konnten dann unsere Gäste die liebevoll gestaltete Schottlandkiste mit wohl gefüllten Brieflein füttern ...
Mit
den großzügigen Geschenken unserer Gäste konnten wir einen großen und
wichtigen Teil unserer fehlenden Ausrüstung für unsere Motorräder
kaufen. So hat nun mein Motorrad eine Lenkererhöhung, ein größeres
Windschild und ein Koffersystem bekommen, um nur mal ein paar Dinge zu
nennen, die ohne unsere Gäste nicht möglich gewesen wären!
An dieser Stelle noch einmal ein ganz großes Danke schön für die herzlichen und zahlreichen Glückwünsche und Aufmerksamkeiten!
Wir freuen uns auf wunderschöne Flitterwochen in Schottland!
Dienstag, 21. Juli 2015
Ein langer Weg nach Schottland - Teil 2
Unser Wunsch gemeinsam in das mystische und landschaftlich ansprechende Land der Feen und Elfen, der
Druiden und Kelten, der Hochlandrinder und Schafe, des Whiskys und Haggis, der Clans und Dudelsackspieler, der
Kilts und Highland Games, der Burgen und Schlösser zu reisen, verstärkte sich recht schnell ...
Denn zufälligerweise erschien Ende 2012 der Artikel "Auf Dosensuche in den schottischen Highlands" im Geocaching Magazin . Die Bilder, die den Artikel begleiteten, ließen uns von einem traumhaften und spannenden Urlaub in den schottischen Highlands träumen. Neben jeder Menge Tipps und Anregungen für ansprechende Caches, wurde auch eine Empfehlung für das Reisen mit einem Wohnmobil gegeben. Diese Idee erschien uns äußerst attraktiv, zumal wir da auch unsere Hündin Kayla mitnehmen könnten. Wir stellten aber auch Überlegungen an, dass Ingo mit dem Motorrad und ich mit dem Auto, unserem ganzen Gepäck und dem Hund nach Schottland reisen könnten. Ingo hatte aber noch eine andere Idee ...
Daher begannen wir Anfang 2013 uns näher mit dem Thema "Urlaub in Schottland" zu befassen. Ich holte Erkundigungen bezüglich der Einreise und des Aufenthalts von Hunden nach und in Schottland ein. Die Einreisebestimmungen in das Vereinigte Königreich für Tiere hatten sich in den letzten Jahren gelockert und so war diese Hürde für uns schon einmal überwunden. Aber in diversen Reiseberichten von anderen Hundehaltern wurde von der Mitnahme eines Hundes nach Schottland sehr abgeraten. Denn unter anderem werden in Schottland frei laufende Hunde sofort erschossen, weil sie nämlich als wildernde Hunde angesehen werden und die dort frei laufenden Schafe reißen könnten. Dieses schreckte uns erst einmal wieder davon ab. Zumal es schwierig wurde ein passendes Wohnmobil auszuleihen, welches die Mitnahme von Hunden erlaubte. Weiter erschwerend kamen die schlecht planbaren Auslandseinsätze von Ingo hinzu. Daher verschoben wir erst einmal das Projekt "Schottland". Vorerst ...
Das Thema "Schottland" ließ mich aber irgendwie nicht los und auch Ingos Idee, dass wir gemeinsam mit dem Motorrad nach Schottland fahren sollen und zwar jeder auf seiner Maschine!
Aber geheim gehegte Wünsche haben es so an sich, dass sie in einem keimen, wachsen und irgendwann einmal so groß sind, dass man sie entweder erfüllen und ausleben muss oder sich für immer von dem Wunsch verabschiedet.
Ingo traf mit seiner Idee bei meinem Wunsch, selber Motorrad zu fahren, genau ins Schwarze und ließ meine Wunschpflanze ins Unermessliche wachsen. So fasste ich meinen ganzen Mut zusammen und den Entschluss, den vorbeifahrenden Motorradfahrern nicht immer nur nachzusehen und von eigenen Fahrten zu träumen, sondern es selber in die Hand zu nehmen. Heimlich erkundigte ich mich bei verschiedenen Fahrschulen in der näheren Umgebung nach Fahrstunden. Da ich Ingo mit einer bestandenen Prüfung überraschen wollte, begann ich erst Fahrstunden zu nehmen, als er beruflich mal wieder länger ins Ausland musste.
Leider zog sich alles in die Länge und ich war noch lange nicht so weit, als Ingo bereits wieder heimkehrte. Trotzdem konnte ich vorerst mein Geheimnis vor ihm verbergen, auch wenn es mir sehr schwer fiel, ihm nicht alles freudestrahlend zu erzählen und gespannt auf seine Reaktion zu warten. Schwierig wurde es erst, als ich auf die theoretische Prüfung lernen musste und Ingo krank neben mir saß.
"Was machst du denn da?", "Och, nichts besonderes ... " hüstel ... "Fragebögen?", "Ja, nur so zum Spaß, um mal zu schauen, ob ich es noch kann ...", "Aber das sind doch Motorradfragebögen!?"...
Naja, lange konnte ich mein Geheimnis dann doch nicht geheim halten und ich erzählte ihm schließlich alles. Er fuhr mich mit dem Motorrad zur theoretischen Prüfung. Nachdem ich diese bestanden hatte fuhr er mich stolz und freudestrahlend zum LOUIS einkaufen. Des weiteren begleitete er mich danach zu einigen Fahrstunden und auf meiner Überlandfahrt.
Anfang Oktober 2013 konnte ich Ingo dann endlich mit einer bestandenen Fahrprüfung und einem nagelneuen Führerschein überraschen!
Da wir im Sommer 2014 unsere gemeinsame Wohnung bezogen, fiel ein größerer Sommerurlaub erst einmal aus! Ebenso der Kauf einer eigenen Maschine.
Aber Anfang 2015 kam das Thema des eigenen Motorrads wieder auf den Tisch und wir sahen uns nach einer passenden Maschine für mich um.
Sonntag, 19. Juli 2015
Ein langer Weg nach Schottland
Vor jeder Reise steht der Wunsch einen bestimmten Ort, eine
Region oder ein bestimmtes Land zu besuchen, es zu erkunden, es kennen zu
lernen und mit jeder Faser des Körpers wahrzunehmen und im besten Falle in das
Land ganz und gar einzutauchen!
Bei mir entstand der Wunsch nach
Schottland in die Highlands zu fahren bereits im zarten Alter von 13 Jahren. Serien und Filme wie beispielsweise "Highlander",
"Braveheart" und "Rob Roy", sowie diverse Bücher wie
beispielsweise die Kinder- und Jugendbuchreihe "Pferdeheimat im
Hochland" von Ursula Isbel oder die hochgelobte "Highland-Saga"
von Diana Gabaldon, nur um ein paar der Vertreter zu nennen, die in mir immer
mehr den Wunsch und die Sehnsucht für dieses Land weckten bzw. verstärkten.
Hinzu kamen noch diverse CD's mit schottischer / keltischer Musik (Bagpipes
& Drums, Riverdance, Lord of the Dance, entsprechende Filmmusik, ...).
Recht schnell hing eine schottische Flagge
über meinem Bett. Diese hatte ich mir extra in der Karlsruher Fahnenfabrik
anfertigen lassen.
Ich begann mich für die bewegte Geschichte Schottlands zu interessieren und lieh oder kaufte mir Bücher und Bildbände zum Thema Schottland. Ebenso die beliebten Postkartenkalender oder großformatige Kalender konnte ich über Jahre hinweg mein Eigen nennen. Auch das schottische Nationalgetränk - der Whisky - erfreute alsbald meinen Gaumen.
Als ich dann 2012 Ingo kennenlernte, stellten wir bald fest, dass wir nicht nur viele Hobbies teilten, sondern auch die Liebe zu Schottland.
Ingo war mir nur einen
entscheidenden Schritt voraus ... er war bereits 2010 in Schottland gewesen.
Diese Reise machte er damals schon mit seiner ersten BMW R1200GS Adventure.
Anlass dieser Reise war es, auf den Spuren von Ewan McGregor und Charley
Boorman (Long Way Down) zu wandeln. Da seine Reisezeit etwas knapper bemessen
war als bei den Beiden, sollte zumindest deren Startpunkt (John O´Groats,
Schottland) erreicht werden.
Recht schnell hing eine schottische Flagge
über meinem Bett. Diese hatte ich mir extra in der Karlsruher Fahnenfabrik
anfertigen lassen.Ich begann mich für die bewegte Geschichte Schottlands zu interessieren und lieh oder kaufte mir Bücher und Bildbände zum Thema Schottland. Ebenso die beliebten Postkartenkalender oder großformatige Kalender konnte ich über Jahre hinweg mein Eigen nennen. Auch das schottische Nationalgetränk - der Whisky - erfreute alsbald meinen Gaumen.
Als ich dann 2012 Ingo kennenlernte, stellten wir bald fest, dass wir nicht nur viele Hobbies teilten, sondern auch die Liebe zu Schottland.
Ingo war mir nur einen
entscheidenden Schritt voraus ... er war bereits 2010 in Schottland gewesen.
Diese Reise machte er damals schon mit seiner ersten BMW R1200GS Adventure.
Anlass dieser Reise war es, auf den Spuren von Ewan McGregor und Charley
Boorman (Long Way Down) zu wandeln. Da seine Reisezeit etwas knapper bemessen
war als bei den Beiden, sollte zumindest deren Startpunkt (John O´Groats,
Schottland) erreicht werden.
Leider verlief seine Reise nicht wie geplant und
er kam nach der Hälfte seiner Reisezeit ohne Motorrad wieder nach Deutschland
zurück.
Abonnieren
Posts (Atom)





