Effeld - Hoek van Holland - 211km
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| neuer Tag und Sonnenschein |
Eigentlich dachte ich, dass ich nach dem gestrigen anstrengenden Tag sehr lange schlafen werde. Aber Pustekuchen! Wie ein gut geöltes Uhrwerk war ich gegen 06:00 Uhr morgens wieder wach. Zum Glück konnte ich mich noch einmal umdrehen und etwas weiter dösen. Gegen halb acht standen wir dann auf und packten so langsam alles wieder zusammen, als wir Besuch von Julius bekamen. Der behinderte Junge war total fasziniert von unseren Motorradhandschuhen. Julius zog sich meine Handschuhe an und war dann erst einmal weg. Da das Zelt seiner Familie gleich nebenan war, packten wir daher erst einmal zu Ende weiter. Dabei wurden wir von einem anderen Kind mit Fragen gelöchert. Als wir dann alles gepackt und bezahlt hatten und zur Weiterfahrt bereit waren, bekam ich auch meine Handschuhe wieder. Wir ließen die Jungs noch auf den Motorrädern sitzen und machten mit ihnen Fotos. Dann endlich konnten wir weiterfahren.

Während gestern das Motto "Kilometer machen" war, war das heutige eher "Wir haben Zeit!".
Wir kamen gut voran und als wir dann unsere erste Pause machten, bildete sich, während wir frühstückten, direkt vor unseren Augen ein Stau. Wir verweilten noch ein wenig auf dem Rasthof, aber der Stau löste sich nicht auf. Daher fuhren wir dann doch irgendwann einmal weiter und hatten zum Glück nur ein kurzes Stück Stau vor uns. Das war auch gut für meine Nerven und meine Hand.
Leider gerieten wir später in die Ausläufer eines Unwetters, welches zum Glück an uns vorbei gezogen war, während wir uns auf einem Rastplatz die Beine vertraten, etwas aßen und tranken. Der Regen machte die Fahrt leider wieder etwas ungemütlicher.
Die Fahrt der letzten Kilometer mussten wir nach einer Rast doch gleich wieder unterbrochen, denn bei der Fahrt auf den Rastplatz hatten wir das Tanken vergessen. Also ging es bei der nächsten Raststätte schon wieder raus. Hier allerdings nur kurz zum Auffüllen des Tanks. Doch dann ging es wieder zügig weiter.
Als wir dann in Hoek van Holland ankamen, lachte die Sonne schon wieder vom Himmel. Da wir recht zeitig ankamen, mussten wir einige Zeit darauf warten, dass wir auf die Fähre auffahren dürfen. So nutzten wir die freie Zeit für ein Abendessen, einen kleinen Einkauf und um einen Geocache in Holland zu suchen.
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| Da geht's zur Fähre nach England |
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| Unsere Motorräder und im Hintergrund die Fähre, die uns nach England bringt |
Da aber immer noch Zeit blieb, setzten wir uns in die Sonne und es dauerte nicht lange und es kam ein holländischer Motorradfahrer zu uns und wir kamen ins Gespräch. So ließ sich die Wartezeit ganz gut überbrücken. Dann endlich war es soweit und wir fuhren als einer der letzten auf die Fähre auf. Das heißt, ich fuhr bis zur Fähre und Ingo fuhr seine Maschine als erste auf die Fähre und da ich mich nicht traute, kam er wieder raus und fuhr dann auch noch meine Maschine in den Bauch der riesengroßen Fähre. Als die Motorräder verzurrt waren, suchten wir unsere sehr komfortable Kabine auf und duschten erst einmal. Nachdem duschen übermannte uns der Schlaf trotz des "sanften" Wellengangs ...
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| Nach allen Kontrollen, kurz bevor es auf die Fähre geht |
GEOCACHE:
GC4REK2 'We zijn er bijna!'
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