Die Nacht in einem trockenen Bett war sehr angenehm und am Morgen gab es dazu auch noch ein gutes Frühstück. Müsli und Joghurt und getoastetes Brot und und und. Während dem Frühstück kamen wir mit Shelagh und Hamish wieder ins Gespräch und erhielten gute Tipps für unseren Tag auf der Isle of Skye. Aber viel wichtiger war, dass wir die nächste Nacht auch in einem B&B verbringen wollten, um auch den Rest Feuchtigkeit aus den Klamotten zu bekommen. Dabei konnten die beiden uns sehr helfen, denn Shelagh telefonierte ein paar Freunde durch, da wir bei ihnen selbst leider nicht noch eine weitere Nacht verweilen konnten. Sie waren ja schon ausgebucht und nur wegen ihres freien Tages hatten wir das Zimmer bekommen können. Schon der zweite Anruf war erfolgreich und wir mussten nur eine Straßenecke weiter, um wieder im Trockenen übernachten zu können.
Während wir noch am frühstücken und reden waren, klarte es draußen auch mehr und mehr auf, so dass wir mit unserem Gepäck und den zwei Motorrädern zu unserer nächsten Unterkunft trocken fahren konnten. Dort stellten wir Elly's Motorrad auf den Gästeparkplatz und nahmen von meinem die seitlichen Koffer ab, um dann mit einem leichteren Motorrad etwas einfacher an die verschiedenen Stellen auf der Isle of Skye zu kommen. So machten wir uns auf, um als erstes zum "Old Man of Storr" zu gelangen und uns dort die Füße zu vertreten.
Auf dem Weg zum "Old Man" überquerten wir natürlich zuerst die Brücke, um auf die Isle of Skye zu gelangen. Kurze Zeit später fuhren wir an einer alten Brücke vorbei und entschieden kurzerhand, hier auf dem Rückweg anzuhalten. Weiter ging es dann also aber auch erst nur bis Portree, da ich noch eine Bank brauchte, um unseren Bargeldstand wieder aufzufüllen. In Portree fanden wir wieder Parkplätze nur für Motorräder und dazu noch mitten in der City. Das mittendrin war hier auch eher einfach, da Portree doch eher überschaubar ist. Die Zeit war auch schon recht vorangeschritten, so bot es sich auch an, zum einen die Stadt zu Fuß zu erkunden und zum anderen nach etwas Essbarem Ausschau zu halten.
| Panorama über das Hafenstädtchen Portree |
| die allgegenwärtigen Möwen |
Unten im Hafen war es recht beschaulich, doch für den
angepeilten Cache war es die falsche Abzweigung. Der Hunger übernahm dann aber
die Überhand, was vielleicht auch durch den guten Duft von frischen Fish &
Chips lag. So besorgte ich uns eine Portion und Elly kümmerte sich um gute und
sonnige Sitzplätze. Wie gut die Sitzplätze sein würden, fanden wir leider erst
später heraus, als eine der "niedlichen" Möven, die hier
allgegenwärtig sind, eine Sturzflugattacke flog und uns so glücklicherweise
nur um den halben Fisch erleichterte. Der Übeltäter selbst hatte zwar nicht
viel davon, doch die lauernde Meute stürzte sich gleich auf die Beute am
Kaiboden. Aus dieser Erfahrung nahmen wir eine weniger offene Haltung ein, um
wenigstens den Rest des Fisches und der Chips für uns zu behalten.
| Bekomme ich noch etwas Fisch??? |
Etwas gesättigter liefen wir nun die richtige Abzweigung
entlang, um nach der Dose zu suchen. Dabei gab es hier und da natürlich wieder
interessante Stellen, um ein oder zwei oder auch noch mehr Fotos zu machen. Die
Suche nach der Dose hielt uns nur ein wenig auf, so dass wir auch noch einen
zweiten Cache anliefen, der zumindest als in Laufreichweite von uns deklariert
wurde. Von hier aus hatten wir auch noch mal einen schönen Blick auf den Hafen,
den wohl nicht alle Touristen zu sehen bekommen.
| Schöner Blick hinunter in den Hafen. |
Nächster Punkt auf dem Tagesplan sollte eigentlich der
"Old Man" sein, aber ein Supermarkt fiel Elly noch ins Auge, was sich
auch als Glückstreffer herausstellte. Hier gab es richtig knusprige Brötchen.
Endlich mal wieder leckere und vor allem knusprige Brötchen und nicht nur diese
Labberdinger! Somit versorgten wir uns noch mit dem Nötigsten für das
übernächste Frühstück. Hiernach ging es nun doch endlich auf zum "Old
Man".
Den "Old Man" konnte man schon von der Straße aus gut erkennen, aber das reicht eben nicht, um auch dort gewesen zu sein. Noch ein paar Kilometer weiter gab es dann den Parkplatz für die Wanderung zum "Old Man" hinauf. Mit den wichtigen Utensilien (Fotoapparat, GPS und Handy) setzten wir langsam einen Fuß vor den anderen, da es hier schon ziemlich steil aufwärts ging und das auch noch für mindestens SECHS weitere Kilometer. So gingen wir durch Wechselbäder, denn beim zwar langsamen Aufsteigen kamen wir in unseren Motorradklamotten doch sehr ins Schwitzen und bei jeder Pause blies der Wind so kalt durch alle Ritzen, dass man sehr schnell auskühlte. Den "Old Man" selbst haben wir dann nicht bis zu seinen Füßen bestiegen, aber immerhin waren wir recht dicht ran, so dass wir sogar, für den hier liegenden Tradi wieder etwas absteigen mussten.
Den "Old Man" konnte man schon von der Straße aus gut erkennen, aber das reicht eben nicht, um auch dort gewesen zu sein. Noch ein paar Kilometer weiter gab es dann den Parkplatz für die Wanderung zum "Old Man" hinauf. Mit den wichtigen Utensilien (Fotoapparat, GPS und Handy) setzten wir langsam einen Fuß vor den anderen, da es hier schon ziemlich steil aufwärts ging und das auch noch für mindestens SECHS weitere Kilometer. So gingen wir durch Wechselbäder, denn beim zwar langsamen Aufsteigen kamen wir in unseren Motorradklamotten doch sehr ins Schwitzen und bei jeder Pause blies der Wind so kalt durch alle Ritzen, dass man sehr schnell auskühlte. Den "Old Man" selbst haben wir dann nicht bis zu seinen Füßen bestiegen, aber immerhin waren wir recht dicht ran, so dass wir sogar, für den hier liegenden Tradi wieder etwas absteigen mussten.
| Auf dem Weg hinauf ... |
| ... zum "Old Man of Storr" |
| Blick ins Tal und auf unseren bereits zurückgelegten Weg |
An der Fundstelle blieben wir für einige Zeit die einzigen
Menschen, nur die Schafe trauten sich in unsere Nähe, aber auch nicht zu dicht.
Ob das an unserem Outfit lag oder doch eher an den Schwitzattacken, wer weiß
das schon? ;) Der Weg wieder nach unten war jedenfalls viel leichter. Hatten
wir für den Aufstieg so an die zwei Stunden gebraucht, so waren wir wieder nach
einer halben Stunde bei unseren Motorrädern.
Unsere Zeitdifferenz in der Planung und der Ausführung ging
schon wieder so weit auseinander, dass wir uns dazu entschlossen, den Rückweg
anzutreten. Den zweiten angedachten Höhepunkt auf der Isle of Skye, eine
Tropfsteinhöhle, die nur bei Ebbe zu erreichen ist, müssen wir uns leider für
unseren nächsten Schottlandbesuch aufheben! :( An der alten Brücke hielten
wir aber trotzdem an, um diese zu betrachten und auch die dort ansässige
Brauerei wenigstens von außen genauer gesehen zu haben. Auch hier war noch ein
Cache in Gehreichweite mit Blick auf den nächsten Berg. Der Berg zeigte sich
hier von seinen unterschiedlichen Seiten, mal war der Gipfel zu sehen und ein
paar Minuten später war er wieder in Wolken gehüllt.
| Die alte Brücke an der Abzweigung zur Destille Talisker |
| Elly beim Schreiben des Logeintrags |
Voll getankt mit frischer Seeluft und vielen wunderbaren
Eindrücken fuhren wir wieder zu unserer sicheren Unterkunft. Wir wollten ja
wenigstens noch für kurze Zeit mal das Zelt an die frische Luft verfrachten,
dass es hoffentlich wieder trocknet und nicht anfängt zu schimmeln. Am B&B
angekommen nieselte es aber immer mal wieder ein wenig, so dass wir das Zelt,
zumindest mal noch solange die Sonne sichtbar war, auf die Leine hingen. Da der
Wetterbericht für nachts noch Regen ansagte, legte ich das Zelt in der
Dämmerung wieder zusammen, obwohl es nicht komplett trocken war, aber doch
trockener als zuvor. Im Zimmer wurden auch noch die restlichen Klamotten zum
Trocknen ausgebreitet, bevor es für uns ins wohlverdiente Bett ging.
GEOCACHE:
GC2H4YD The Lump
GC4F9VB Portree's Viewpoint of Doom! -Skye, Inner Hebrides
GCPNMP ... find him a wife
GC32A7Y BODACH AN STÒR (ISLE OF SKYE)
GC3C1AX Isle of Skye: Sligachan Falls
GEOCACHE:
GC2H4YD The Lump
GC4F9VB Portree's Viewpoint of Doom! -Skye, Inner Hebrides
GCPNMP ... find him a wife
GC32A7Y BODACH AN STÒR (ISLE OF SKYE)
GC3C1AX Isle of Skye: Sligachan Falls
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen