Der heutige Morgen fing ein wenig einfacher an, denn es
mussten nicht Schlafsäcke, Matratzen und das Zelt wieder verpackt werden. Auch
konnten wir unser Frühstück gemütlich an einem Tisch sitzend zu uns nehmen.
Irgendwie dauerte das aber genauso lang, wie wenn wir im Zelt geschlafen
hätten. Doch auch hier brachen wir dann immerhin vor 12:00 Uhr auf, um als
ersten Punkt auf der Tagesliste nach Dundee zu fahren.
Der Weg brachte uns genauso auf die Brücke über die Bucht
wie mich schon vor fünf Jahren. Dabei konnte auch Elly nun den Blick auf das
Monument hoch über der Stadt genießen. Dieses Mal war jedenfalls der Weg zum
Monument etwas einfacher, da ich im Navi ja die Koordinaten des damals schon
existierenden Virtuals eingeben konnte. Damals hatte ich zwar schon einen
Account, aber mit Geocachen noch nicht begonnen, so musste ich heute mit Elly
diesen Cache endlich nachholen. Die tolle Aussicht über die Stadt nutzten wir
auch, um eine kleinere Pause zu machen, bevor es dann zu einer Letterbox gehen
sollte.
| Das Monument Dundee Law |
| Blick über die Stadt Dundee |
Diese Letterbox war von der Beschreibung her eher einfacher
gehalten, aber der Name "A Hidden Castle" machte uns neugierig. So
fuhren wir also aus der Stadt hinaus weit aufs Land, um dann fast schon im
Nirgendwo anzuhalten und die Motorräder abzustellen. Von dort aus ging es zu
Fuß in Richtung der Koordinaten. Wir hielten uns an die Beschreibung aus dem
Listing und haben hoffentlich alles richtig gemacht. Denn es musste ein Zaun
überstiegen werden und wieder mal am Rande eines in vollem Korn stehenden
Feldes entlang gehen. Am Ende des Feldes ging es wieder über einen Zaun in ein
kleines Waldstück mitten in den Feldern. Darin erkannten wir das versteckte
Schloss, oder zumindest, was davon noch übrig war. Die Letterbox konnte Elly
entdecken und so haben wir diesen Stempel nun auch in unseren Stempelbüchern.
Und die Mitnahme unserer Letterboxstempel war nun auch gerechtfertigt. ;)
| Das versteckte Schloss |
Der weitere Weg führte uns nun doch erst einmal wieder fast
bis nach Dundee zurück, um in der Nähe von Perth noch zwei Virtuals anzufahren.
In der Nähe der Koordinaten ging es wieder fernab von großen Straßen durch die
Landschaft. Immerhin war die Straße noch geteert, aber wenigstens so wenig
befahren, dass uns niemand entgegen kam. Beim ersten Virtual konnten wir am
Rande der Straße genug Platz zum Parken vorfinden und begannen mit dem
Spaziergang zu einem Turm in den Wäldern.
Wir hatten uns zwar für den kürzeren Weg zum Turm an der
einen Kreuzung wohl richtig entschieden, wollten aber den ganzen Rundweg
machen. Am Turm angekommen machten wir erst eine Runde um ihn herum. Dann
natürlich die notwendigen Bilder und Elly probierte noch ein bisschen mit ihrem
Fotoapparat herum. Dabei fand sie einen richtig impressiven Modus, der diesen
Turm in seiner Imposanz noch unterstreicht. Auf dem weiteren Weg machten wir
noch einen Tradi mit schönem Überblick über das hier vor uns liegende Tal.
| Binn Tower |
An den Motorrädern wieder angekommen, entschieden wir uns
aufgrund der fortgeschrittenen Zeit den zweiten Virtual nicht mehr anzufahren,
sondern doch besser die restlichen Kilometer bis zum Campingplatz hinter uns zu
bringen. Immerhin hatten wir im Navi ja den Postcode des Campingplatzes
eingegeben. Es stellte sich aber heraus, dass zum einen das Navi uns über
irgendwelche Feldwege von der Landstraße ableiten wollte und zum anderen an
eine etwas falsch liegende Stelle zeigte. So fuhren wir erst bei einer
ordentlichen Ausfahrt ab und an der Zielflagge wieder vorbei bis zur Einfahrt
des Campingplatzes. Jetzt kam unsere Sorge wieder auf, einmal mehr abgewiesen zu werden. Diese
stellte sich hier glücklicherweise als unbegründet heraus und so hatten wir
ein Plätzchen für unser Zelt. Oder doch nicht, denn auf dem uns zugewiesenen
Abteil stand schon ein Zelt. Somit stellten wir uns erst einmal auf das
benachbarte freie Abteil. Da wir unsere Kommunikation am Helm noch laden
wollten, brachten wir diese gleich zur Rezeption und fragten wegen dem Abteil
nach. Daraufhin wurde uns ein anderes Abteil zugeteilt und wir waren froh,
unser Zelt noch nicht aufgebaut zu haben. Somit ging es also wieder zu den
Zweirädern und noch ein Stückchen weiter, auf nun unser freies Abteil für
diese Nacht. Dort konnten wir uns häuslich einrichten und noch etwas Essen
bevor wir dann auch wieder müde in die Schlafsäcke sanken.
| Ein Dixie, wie es jeder kennt ... |
| ... nur mit einer witzigeren und dem Land angepassten Beschilderung! ^^ |
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