Am Morgen gab es noch einmal ein gutes Gespräch mit dem Holländer und einem Einheimischen, der uns extrem weiter geholfen hat. Wir wollten uns nämlich einen Campingstecker kaufen, da wir so auf den Campingplätzen unsere elektronischen Geräte aufladen konnten. Allerdings braucht man dazu einen speziellen Campingstecker, der uns bis jetzt fehlte. Wir fragten den netten Engländer, wo man solche Verbindungsstecker kaufen kann. Er meinte, dass es die nur in speziellen Geschäften zu kaufen gibt. Er habe aber noch ein kurzes übrig, welches wir haben könnten. Als wir ihn nach einem Preis fragten, schien er die Frage zu übergehen. Nach einem weiteren guten Gespräch und dem Knuddeln des netten Hundes, ging unsere Reise mit einem wichtigen Kabel mehr im Gepäck weiter.
Auf dem Motorway (Autobahn) wurden wir auf ein Schild aufmerksam. Wir näherten uns dem Sherwood Forest. Wir fuhren von der Autobahn ab und folgten der Beschilderung bis zu einem ausgeschilderten Parkplatz. Was für ein Glück wir hatten, sahen wir erst als wir die Motorräder abgestellt hatten. Genau heute startete das "Robin Hood Festival" (03.08.- 09.08.2015).
Der Eintritt war frei, nur für das Parken musste man etwas bezahlen. Überall liefen schon kleine Robin Hoods herum, es gab jede Menge zu bestaunen und Schausteller in mittelalterlicher Gewandung machten das Rahmenprogramm komplett. Vom Parkplatz gingen wir erst einmal zum Besucherzentrum hinauf. Dort konnte man Drachen und Ritterponys reiten, seinen Hunger und Durst stillen, Wissenswertes über Robin Hood und den Sherwood Forest bzw. den Nottinghamshire erfahren und natürlich jede Menge Andenken und Krimskrams kaufen.
| Wahnsinn! Hier gibt es auch Drachen! Da muss ich unbedingt hin! |
| Der Drache ... ! |
| Major Oak |
So setzten wir unsere Fahrt nach Naburn weiter. Unterwegs gerieten wir leider mal wieder in einen Stau. :( Der ganz schön gewaltig an meinen Nerven zerrte. Daher steuerten wir ca. 15km vor dem eigentlichen Ziel einen Campingplatz an. Der wies uns allerdings ab, weil er angeblich voll belegt war. Daher fuhren wir doch zu unserem eigentlichen Ziel und wurden dort herzlich aufgenommen. Das Zelt war schnell aufgebaut und wir hatten uns fast genauso schnell häuslich darin eingerichtet. Während Ingo sich um unser Essen kümmerte, schrieb ich auf unserem Reiselaptop den täglichen Eintrag, damit wir ihn schnell hochladen könnten, wenn wir mal wieder freies Internet haben werden. ^^
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